„Nouró, der Herrscher über Iluntasuna, hat die vier Schwerter, die Waffen der mächtigsten Götter der Vorzeit, vereinen können. Die Wut, der Zorn, mit dem sie sich bekämpft hatten, wohnen diesen Waffen inne. Diese dunkelsten Kräfte hat Nouró sich zu eigen gemacht und damit vier Monde freigesetzt, die sich vor die Sonne schieben werden und bis an das Ende der Zeit dort verbleiben. Haben sie die Sonne verdunkelt, sind wir im Inneren kalt. Macht, Unterdrückung und Gier werden herrschen. Alles Herrliche wandelt sich in Leere. Wärme, Liebe und Freude wird es nicht einmal mehr in der Erinnerung geben. Sinn wird zu Unsinn. Du hast es in deinen Händen, nur du kannst es verhindern.“
„Ich bin dieser Anforderung nicht gewachsen! Ich habe keine waghalsigen Pläne, keine kühnen Ideen, ich will die Welt weder erobern noch retten! Ich weiß nicht einmal, was sie ist!
Ich will nur irgendein Mensch sein, ohne besondere Bedeutung!“

„Vier Monde“ ist eine Geschichte über zwei junge Menschen, die sich unerwartet kennen lernen und sich gezwungen sehen, gegen eine sich über alles legende, bedrohliche Macht zu kämpfen. Auf ihrem Weg nach Iluntasuna, dem Reich der Dunkelheit, müssen sie nicht nur gegen Feinde bestehen, sondern sie stehen sich in ihrer Unerfahrenheit auch selbst im Weg.
Es ist eine Geschichte, über die Ausweglosigkeit, über die eigenen Zweifel, über Grenzerfahrungen, über Verzweiflung und Hoffnung, über Macht, Menschlichkeit und Liebe.